Fragen am 25.3.2012 (im Kurs bearbeitet-Antworten stehen unter “Dokumente”)

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Zum 25-3-2012        IAG

1) Einfachauswahl: Hinsichtlich der Panikstörung gilt:                                                  22

A) Panikattacken treten laut Definition nur in bestimmten örtlichen Situationen (z. B. freie Plätze,

größere Menschenansammlungen, Theater, U-Bahn) auf.

B) Die Panikattacke geht häufig einher mit einer Angst vor Kontrollverlust.

C) Im Regelfall ist zu Beginn der Behandlung die Aufnahme auf eine geschlossene Station

unvermeidlich, da es anderenfalls; zumeist zu Suizidhandlungen kommt.

D) Im Allgemeinen ist eine Langzeittherapie mit Benzodiazepinen erforderlich.

E) Bei der psychotherapeutischen Behandlung kommt eine Verhaltenstherapie nicht in Betracht.

 

2) Aussagenkombination:

Welche der folgenden Aussagen für Zwangsstörungen trifft (treffen) zu?                                      48

1. Der Krankheitsbeginn liegt meist in der Kindheit oder im frühen Erwachsenenalter

2. Patienten mit einer Zwangsstörung haben oft zusätzlich depressive Störungen

3. Zwangsgedanken werden von den Betroffenen meist als quälend empfunden

4. Die Ausübung von Zwangshandlungen verstärkt das Angstgefühl der Patienten

5. Typisch ist der Versuch der Betroffenen, gegen die Zwangshandlung bzw. den Zwangsgedanken

Widerstand zu leisten

 

A) Nur die Aussage 5 ist richtig

B) Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig

C) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig

D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig

E) Alle Aussagen sind richtig

 

3) Aussagenkombination: Welche der folgenden Aussagen zur Agoraphobie trifft (treffen) zu?                                                                                                                                     38

1. Überwiegend sind Frauen betroffen

2. Depressive und zwanghafte Symptome sowie soziale Phobien können

zusätzlich vorhanden sein

3. Aufenthalt auf großen Plätzen oder in Menschenmengen sind typisch angstauslösende Momente

4. Vermeidung der phobischen Situation ist ein typisches Symptom

5. Ohne effektive Behandlung wird die Agoraphobie häufig chronisch

 

A) Nur die Aussage 3 ist richtig

B) Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig

C) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig

D) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig

E) Alle Aussagen sind richtig

 

4) Einfachauswahl: Hinsichtlich der Zwangsstörung gilt:                         58

A) Typischerweise fehlt es den Patienten an jeglicher Einsicht hinsichtlich der Unsinnigkeit ihres

zwanghaften Denkens oder Handelns.

B) Pharmakotherapeutisch können bestimmte Antidepressiva von Bedeutung sein.

C) Sie manifestiert sich vorwiegend im 5. Lebensjahrzehnt.

D) Sie ist zumeist Vorreiter einer Schizophrenie.

E) Sie tritt fast ausschließlich bei Frauen auf.

 

5) Aussagenkombination                                                                        60

Welche der folgenden Aussagen zur verhaltenstherapeutischen Behandlung von Phobien treffen zu?

1. Erklärtes Ziel der Therapie ist eine Verhaltensmodifikation

2. Bei der Agoraphobie stellt Verhaltenstherapie eines der bedeutsamsten Therapieverfahren dar

3. Bei Expositionsbehandlungen (in vivo) sollte eine Zunahme der Angst in der Übungssituation in der

Regel zu einem sofortigen Abbruch der Übung führen

4. Die Reizüberflutung (flooding) exponiert den Patienten rasch seinen gefürchteten Angst

auslösenden Reizen

5. Eine charakteristische Verfahrensweise der systematischen Desensibilisierung ist die Erstellung

einer hierarchischen Angstskala

 

A) Nur die Aussagen 3 und 4 sind richtig

B) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig

C) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig

D) Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig

E) Alle Aussagen sind richtig

 

6) Mehrfachauswahlaufgabe Wählen Sie drei Antworten!                                 132

Herr T, ein 19-jähriger intellektuell leistungsfähiger Abiturient, leidet seit ca. sechs Jahren an

exzessivem Händewaschen, seinerzeit ausgelöst durch eine Bandwurmerkrankung der Großmutter.

Die Symptomatik (Händewaschen) wird ausgelöst durch Beschmutzungsbefürchtungen, die zum Teil

phobischen Charakter tragen. Im Vordergrund steht dabei die Befürchtung, andere könnten mit

schmutzigen und giftigen Substanzen nicht so umgehen, dass eine Kontamination ausgeschlossen

ist. Zur Erhaltung der “Sauberkeit” in der Wohnung dienen täglich durchgeführte Rituals, In die auf

Drängen von Herrn T. zum Teil auch dessen Eltern eingespannt sind.

Im Rahmen der Diagnostik kommen hier in Betracht:

 

A) Polysomnographie (elektronische Erfassung, Speicherung, Vor- und Nachbearbeitung

biometrischer Signale während des Schlafens)

B) Erhebung der biographischen Anamnese unter tiefenpsychologischer Aspekt

C) Verhaltensdiagnostik auf der Basis systematischer Verhaltensanalyse

D) Verwendung eines Fremdbeurteilungsverfahrens

E) Regelmäßige mikrobiologische Untersuchungen der Hände (Abklatsch-Untersuchung)

 

7) Einfachauswahl                                                                                                     71

Ein Patient leidet unter starken Ängsten, das Haus zu verlassen, Kaufhäuser zu betreten und auf

öffentlichen Plätzen zu sein. Weiter berichtet er, dass mittlerweile allein die Vorstellung, den Fahrstuhl

zu betreten, um das Haus zu verlassen, ausreiche, um eine starke Angstreaktion hervorzurufen.

Welche der folgenden Angststörungen trifft am ehesten auf den hier beschriebenen Patienten zu?

A) Agoraphobie

B) Angstneurose

C) Generalisierte Angststörung

D) Klaustrophobie

E) Panikstörung

 

8) Einfachauswahl:                                                                                                94

Eine Patientin leidet unter der Angst, auf der Straße ohnmächtig zu werden und in eine hilflose  Situation zu geraten. Sie vermeidet es deshalb, ohne Begleitung durch ihren Ehemann das Haus zu

verlassen. Das Vermeidungsverhalten lässt sich lerntheoretisch am ehesten erklären als:

A) Extinktion

B) Klassische Konditionierung

C) Negative Verstärkung

D) Reziproke Hemmung

E) Signallernen

 

9) Mehrfachauswahlaufgabe: Wählen Sie drei Antworten!                                                115

Was ist für die Panikstörung (nach ICD-10) charakteristisch?

A) Anfallsartige Angst ohne sichtbaren Anlass

B) Fehlen von vegetativen Symptomen

C) Ängstliche Erwartung („Angst vor der Angst”)

D) Furcht vor Kontrollverlust

E) Schleichender Beginn der einzelnen Anfälle

 

10) Einfachauswahl: Welche Aussage zur Zwangsstörung trifft zu?                                 219

A) Bei einer Zwangsstörung werden Gedankenzwänge als von anderen Personen eingegeben und

nicht als eigene Gedanken angesehen.

B) Eine psychosoziale Beeinträchtigung durch Zwangsgedanken oder Zwangshandlungen ist

ausgeschlossen, weil sie in der Regel nur wenige Minuten am Tag andauern.

C) Zwangsgedanken und Zwangshandlungen werden von den Betroffenen meist als praktisch

begründet und situationsangemessen angesehen.

D) Zwangsgedanken werden in der Regel gefühlsneutral wahrgenommen, rufen weder große Ängste

noch großes Unbehagen hervor.

E) Handlungen im Sinne einer Zwangsstörung dienen dazu, Unwohlsein und Angst zu verhindern

oder zu reduzieren, oder gefürchteten Ereignissen und Situationen vorzubeugen.

 

11) Einfachauswahl:                                                                                                                         122

Ein Patient litt unter starken Ängsten, wenn er einen Fahrstuhl benutzte. Weiter beobachtete er, dass mittlerweile allein die Vorstellung, einen Fahrstuhl zu betreten, ausreichte, um eine starke Angstreaktion hervorzurufen. Nach einem Aufenthalt in einer psychosomatisch-psychotherapeutischen Klinik berichtet der Patient  seiner Familie von einem wesentlichen Behandlungselement: „… und dann musste ich schon zu Beginn der Behandlung einige Stunden am Stück Fahrstuhl fahren – zunächst mit meinem Therapeuten und später auch allein. Na ja die Anstrengung hat sich gelohnt; meine Angst bin ich auf jeden Fall los.”

Welche der folgenden verhaltenstherapeutischen Behandlungsstrategien entspricht am ehesten der von dem Patienten beschriebenen?

A) Biofeedback

B) Kognitive Verhaltenstherapie

C) Modelllernen

D) Reizüberflutung

E) Systematische Desensibilisierung

 

Weitere Fragen zu Angststörungen:   185, 214, 254, 268, 321, 373, 380, 446, 472, 494, 510, 523, 602

… und zu Zwangsstörungen:  242, 267, 339, 367, 419, 429, 462, 479, 515, 530, 540, 561, 565, 600

 

12) Was verstehst Du unter einem „malignen neuroleptischen Syndrom“ ? Was ist dabei zu beachten ?

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